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Monotheismus - Die wahre Erkenntnis des einzigen Gottes


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Erstellt: 31.12.2009 • Stand: 31.12.2009 • Autor: Dirk Schröder

MONOTHEISMUS
Die wahre Erkenntnis des einzigen Gottes

Ich widme diesen kleinen Beitrag Antonia Wyss,
meiner tapferen Mitstreiterin seit 22 Jahren.


"Jahwe" (hebräisch JHWH), der Gott des Alten Testaments, wird seit Moses Mendelssohn (1729-1786) auch als "der Ewige" bezeichnet [Böckler 17], ein Attribut, das auch Leopold Zunz (1794-1886] in seine deutsche Übersetzung des hebräischen Alten Testaments (Tanach) übernahm. In dieser vierbändigen Zunz'schen Bibelausgabe findet sich in Vers Jes 44,6 die Begründung, dass der Monotheismus auf "Jahwe, den Ewigen" zurückzuführen ist:

"Also spricht der Ewige, der König Israels,
und sein Erlöser, der Ewige der Heerscharen:
Ich bin der Erste und Ich bin der Letzte,
und ausser Mir gibt es keinen Gott."


Man kann zur Betonung dieser zentralen Aussage noch Jes 43,11 anführen:

"Ich, Ich bin der Ewige,
und niemand ausser Mir ist Retter."


Doch wer ist nun dieser für die Juden unausprechbare JHWH, dieser "Ewige"? Die einwandfreie Antwort auf diese finale Frage findet sich bei Zunz in Jer 2,13, wo "Jahwe" sagt und klagt:

"Mich verliessen sie,
den Quell lebendigen Wassers."


Mit dem "lebendigen Wasser" wird bekanntlich bei den Naturheilpraktikern ein grosses Geschäft betrieben, obwohl niemand von diesen weiss, was darunter wirklich zu verstehen ist. Dem soll hier nun ein für allemal abgeholfen werden.

Jahwe, der Ewige und Eine Gott, bezeichnet sich als "Quell lebendigen Wassers". Das zugrunde liegende hebräische Wort für "Quell" ist MQWM "makom", was auch und vor allem "Raum" bedeutet und im Hebräischen mit vorgesetzten Artikel als "há-Makom" ein Beiname Gottes ist [Langenscheidt h 334]. Eine semantische Analyse von Jer 2,13 ergibt, dass Jahwe, der Ewige, nicht das "lebendige Wasser" selbst ist, sondern der Quell dessen, was das "Wasser" überhaupt erst "lebendig" macht. Im Klartext: Das "Wasser" ist nur der Trägerstoff, der Wirkstoff dagegen, der die Lebendigkeit erzeugt, ist Jahwe, der Ewige. Und diesen Wirkstoff kann man mit der hebräischen Metapher MQWM "makom" bezeichnen.

Damit kommt zum Vorschein, dass es sich beim "lebendigen Wasser" ausschliesslich um die flüssige Substanz handelt, die als chemische Verbindung die Bezeichnung "Wasserstoffperoxid" hat mit der Summenformel H2O2. Das aber ist die Verbindung von "Wasser", H2O, mit dem "freien Radikal" des Sauerstoffs, O1. Mit anderen Worten: Das von der westlichen Wissenschaft aufs Äusserste bekämpfte "freie Radikal" O1 ist das, was das Wasser "lebendig" macht, ist also gemäss Jer 2,13 "makom" MQWM - oder eben "Jahwe, der Ewige".

Das "freie Radikal" O1, der atomare Sauerstoff, ist der Eine Gott, der den wahren Monotheismus  und das irdische aerobe Leben begründet. Seine Verbindung mit reinem Wasser ergibt die reine Lebenskraft, die sich durch Oxidation (= Verbrennung) manifestiert.

Bereits in meiner Einzelschrift "Die Weltformel" von 1995 hatte ich auf den verblüffenden Zusammenhang zwischen Wasserstoffperoxid H2O2 und JHWH hingewiesen: H2O2 ergibt, in hebräischen Konsonanten ausgedrückt HHWW oder umgruppiert WHWH. Da im Hebräischen ein Initial-W grundsätzlich in ein J gewandelt wird, ergibt sich JHWH, der Ewige [Schröder "Weltformel" 203].

Aber auch das hebräische Wort MQWM "makom" hat es bei kabbalistischer Analyse mit Hilfe der Gematria in sich:

> Der Sofitwert ist 746. Zu diesem Wert existiert der Sofitwert des hebräischen Begriffs LWJN mit der Bedeutung "Satellit, Trabant".

> Der Äussere Wert ist 186. Hierzu existiert das bibelhebräische Verb TsWTs für "blühen; glänzen, strahlen (von der Krone)".

> Der Verborgene Wert ist 172. Hierzu existieren die hebräischen Begriffe LChTs-DM für "Blutdruck" und ChJDQJM für "Bakterien". Das letztere lässt sich aber auch lesen als ChJ-DQ-JM mit der Bedeutung "das winzige Leben im Grenzenlosen".

> Der Totale Wert ist 358. Hierzu existiert der hebräische Begriff MShJCh für "Messias".

> Der Grosse Wert ist 623. Hierzu existiert die hebräische Sequenz RWCh HQDSh für "Der Heilige Geist".

Auch wenn das nur eine erste grobe Analyse ist, sind die Ergebnisse im Höchstmass beeindruckend und bestätigend für die Feststellung, dass der Ewige identisch ist mit dem freien Radikal O1.

 

LITERATURVERZEICHNIS: Böckler, Annette, Hrsg., „Die Tora nach der Übersetzung des Moses Mendelssohn, mit den Prophetenlesungen“, Berlin 2001 – Langenscheidt, „Handwörterbuch Deutsch-Hebräisch“, von Jaacob Lavy, 1. Auflage, Berlin und München 1980 – ders. „Handwörterbuch Hebräisch-Deutsch“, völlige Neubearbeitung Berlin und München 2004 – Schröder, Dirk, „Die Weltformel“, Eigenverlag Basel 1995 (noch vorrätig, siehe Homepage) – Zunz, Leopold, (Übersetzer), „Die Heilige Schrift“, vollständiger, hebräisch vokalisierter Text mit deutscher Übersetzung, in vier Bänden, Basel 1997

 


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