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Bieler Wirtschaftsbrief - BWB 173


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Erstellt: 15.07.2008 • Stand: 15.07.2008 • Autor: Dirk Schröder
Preis: CHF 40,00 / EUR 40,00

Kapital und Arbeit

BWB 173 - 14. Juli 2008 - 20 Seiten - 23. Jahrgang

Einzelpreis CHF 40,00 / EUR 34,00 inklusiv Versandspesen

 

Vorangestelltes Motto:

"Im jetzigen Zustand der Welt und wohl noch in unabsehbarer Zeit geht Macht vor Recht"
Der Zionist Theodor Herzl (1860-1904) in seinem Werk "Der Judenstaat"
von 1890. Herzl hatte recht - aber nur bis heute!

 

Kostprobe aus dem Inhalt: Am 14.7.2008 ist in der NZZ zu lesen, dass die Herstellung eines Geldscheins in der Münchner Technologiefirma Giesecke & Devrient "je nach Ausstattung 'nur' 5 bis 10 Cent' kostet, also umgerechnet etwa 12 Rappen im Durchschnitt. Gemäss dem Geschäftsbericht der Schweizerischen Nationalbank für das Jahr 2007 betrug "die Zahl der umlaufenden Noten ... im Jahresdurchschnitt 292,0 Mio." (Seite 45). Für diese lassen sich somit Herstellkosten von CHF 35,04 Mio. berechnen. In der SNB-Bilanz 2007 werden sie aber nicht zu diesem Wert aktiviert, sondern figurieren auf der Passivseite mit ihrem Nominalwert als "Notenumlauf" in Höhe von CHF 44'258,6 Millionen. Diese gewaltige Milliardensumme stellt aber nicht den Wert des "Notenumlaufs" dar, wie die SNB irreführende Weise behauptet, sondern den Veräusserungsgewinn beim Verkauf der Banknoten an den Bund gegen verzinsliche Staatsanleihen in entsprechender Höhe (von Rechts wegen müsste also der "Notenumlauf" in der Bilanz des Bundes in den Passiven als "Schulden" ausgewiesen werden). Dieser gewaltige Veräusserungsgewinn erschien aber über all die Jahre nicht in der SNB-Erfolgsrechnung, sondern wurde direkt in die Passiva verbucht, wo er verkapptes Eigenkapital darstellt - ein klarer Verstoss gegen das Prinzip der Bilanzklarheit und -wahrheit.
        So hat der in der SNB-Bilanz per 31.12.2007 ausgewiesene "Notenumlauf" (= verkapptes Eigenkapital) im Vergleich zum Vorjahr von CHF 43'182,3 Mio. auf CHF 44'258,6 Mio. zugenommen, mithin um CHF 1'076,4 Mio. (= unterschlagener Gewinn 2007), also etwas mehr als eine Milliarde Schweizer Franken, was aus der Erfolgsrechnung indes nicht ersichtlich ist.
        Was aber ist mit diesen Milliardengewinnen geschehen, wo sind sie geblieben?
        Zweite Kostprobe: Die Weltschulden betrugen 2003 über 70 Billionen US-Dollar (Ferdinand Lips). Die Zinsen darauf, sehr vorsichtig mit 5% p.a. gerechnet, betragen somit 3,5 Bio. jährlich, die die Banken verbuchen. Würde das Geld in die Wirtschaft fliessen, hätten wir eine galoppierende Hyperinflation wie 1923 in Deutschland, nun aber weltweit. Was aber geschieht mit diesen Billionenbeträgen pro Jahr, die ja inzwischen sogar noch viel höher geworden sind? Wo sind sie geblieben? Was bedeutet das alles? Was wird hier gespielt?
        Auf alles das - und noch Vieles mehr - kommt die neue BWB-Ausgabe zu sprechen und präsentiert verblüffende Antworten und Erkenntnisse.

HINWEIS: Im Portal "Schriften" finden Sie in der Unterkategorie "Einzelschriften"  Informationen über das Dossier "Vermögensfalle GOLD", das hier von grosser Bedeutung ist.

 


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