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Erstellt: 20.04.2008 • Stand: 20.04.2008 • Autor: Dirk Schröder

Bieler Sonnenuhr

Der Raum wird völlig neu erschlossen

Im Neuen Testament heisst es in Epheser 3,18-19, der Mensch solle „zusammen mit allen Heiligen dazu fähig sein, die Länge und Breite, die Höhe und Tiefe zu ermessen und die Liebe Christi zu verstehen, die alle Erkenntnis übersteigt.“ Lassen wir uns vom Schlusssatz nicht abschrecken: Es wird hier der vierdimensionale Raum beschrieben, der bis heute deshalb unvorstellbar blieb, weil er fälschlicher-weise physikalisch gedeutet wurde. In Wirklichkeit handelt es sich um die vier Zeiträume, in die sich der 24-Stunden-Tageskreis der Sonne aufteilen lässt, vier aufeinander folgende LEBENS-„Räume“ also, die jeweils eine grundlegend andere Luftqualität aufweisen:
       ● Die Morgenröte (1 h) entspricht dem Zeitraum der „Breite“. Dieser zeitlose Raum bewirkt die Phosphat-Atmung und erzeugt den gewaltigen Impuls, der die schlafende Natur täglich zu neuem Leben erweckt. Der individuelle Mensch sollte sich unter das freie Himmelszelt stellen und die Hände so gegen Osten erheben, als wolle er das Weltall umarmen. Das dauert nur 18 Atemzüge = 72 Herzschläge lang. Dann aber wird ihm täglich der kosmische Segen zugeteilt, der eine materielle Substanz darstellt, die alles heilt, was geistig, seelisch und körperlich im Unreinen dahindarbt.
       ● Der Vormittag (5 h) entspricht dem Zeitraum der „Länge“. Dieser Raum ist sauerstoffdurchflutet. Hier regeneriert man bei rich-tigem Verhalten das Immunsystem und füllt den Speicher für den Nachmittag auf. Man soll sich also in diesem Raum nach draussen begeben und seine Tätigkeiten so weit wie möglich dort verrichten.
       ● Der Nachmittag (6 h) entspricht dem Zeitraum der „Tiefe“. Dieser Raum ist mit grosser Vorsicht zu geniessen, denn der Sauer-stoffgehalt der Atmosphäre nimmt laufend bis auf Null ab. Es ist hier am besten, sich im Inneren des Hauses aufzuhalten und sich mit einer geistigen Tätigkeit zu befassen. Andernfalls kommt der „Choleriker“ zum Vorschein, die emotionale „Schiene“, auf der die seelischen Kräfte sinnlos und irreversibel vergeudet werden.
       ● Die Nacht (12 h) entspricht dem Zeitraum der „Höhe“. Hier ist Ruhe geboten, sonst findet der Gärungsstoffwechsel statt. In den sechs ersten Stunden bis Mitternacht regieren die Halogene (Salzbildner), was erklärt, weshalb „der Schlaf vor Mitternacht doppelt zählt“. Nach Mitternacht herrschen die regenerierenden sechs Edelgase.

Die vergessene Sonnenuhr

Die vier aufeinander folgenden „Räume“ sind die materiellen vier Dimensionen des bisher rätselhaft gebliebenen „Steins der Weisen“. Der Übergang von einem Raum zum nächsten aber wird täglich durch die Sonne mit absoluter Präzision markiert:      
       ● Der Silberstreifen am Horizont scheidet Nacht und Tag.
       ● Der Sonnenaufgang leitet den Vormittag ein.
       ● Der Sonnenhöchststand leitet den Nachmittag ein.
       ● Der Sonnenuntergang leitet die Nacht ein.
Diese vier täglichen Zeitpunkte sind die Orientierungsmerkmale, die von der belebten Natur durch die Qualitäten „feucht“, „warm“, „trocken“ und „kalt“ wahrgenommen werden, wodurch natürlicherwei-e eine entsprechende Verhaltensänderung eingeleitet wird.

Der Heilige und sein Christus

Der in Epheser 3,18 erwähnte „Heilige“, der die vier Dimensionen des Raumes ermessen kann, ist das „individuelle Bewusstsein“, das im Neuen Testament mit der Allegorie „Jesus“ verbrämt wurde. Die das Individuum täglich umgebende Atmosphäre mit ihren vier grundverschiedenen Luftqualitäten entspricht der Allegorie „Christus“.
       Wenn also das menschliche Individuum sein Leben nach diesen vier Grundqualitäten der Atemluft ausrichtet, kommen „Jesus“ und „Christus“ zusammen und bilden die Einheit der ewigen Erlösung.
 
„Der Weg ist das Ziel“
 
Dieser oft erwähnte Ausspruch wird nun erstmals verständlich: Der 24-Stunden-Kreis der Sonne ist identisch mit dem täglichen Lebens-weg des erleuchteten Menschen. Sein permanentes Ziel ist es, diesen einfachen Weg nie mehr aus den Augen zu verlieren. Der Segen, den der Himmel dann über ihn ausbreitet, ist gewaltig: Er verliert die Angst vor dem Morgen, er verliert alle Aggressivität, er benötigt keinerlei Drogen mehr, er vermeidet instinktsicher die falsche Nahrung und die falsche Musik und Geistesnahrung, er ist beständig vom Leben erfüllt und lebt in Harmonie mit sich und seiner Umwelt. Krankheit und Not werden zu Fremdwörtern. Wenn er dann eines Tages stirbt, stirbt er „alt und lebenssatt“ wie Hiob (Hi 42,17).
 
 

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